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Wenn man an die Ostsee denkt, sieht man vor allem weißen Sand und blaues Wasser. Das ist auch in Baabe auf der Insel Rügen nicht anders. Dieser feine Sandstrand ist berühmt und zieht jedes Jahr viele Besucher an. Aber was macht man eigentlich, wenn man mal eine Pause vom Wind und der Sonne braucht oder einen halbregnerischen Tag hat? Es gibt eine ganze Welt jenseits der Strandkörbe, die oft übersehen wird. Ein Urlaub hier kann so viel mehr sein als nur ein gutes Buch am Wasser.
Das Gute an einem Ort wie Baabe ist seine Lage. Es liegt zentral auf der Insel Rügen, fast wie ein ruhiger Dreh- und Angelpunkt. Von hier aus kann man die Gegend erkunden, ohne ständig lange Wege zurücklegen zu müssen. Wer detaillierte Informationen zu Unterkünften und der Umgebung sucht, findet diese auf ostsee-urlaub-baabede.com. Die eigentliche Entdeckung beginnt aber erst, wenn man die Schuhe schnürt.
Hinter der ersten Reihe von Häusern und Pensionen beginnt etwas, was viele Besucher verpassen: das sanfte Hügelland von Mönchgut. Dies ist kein spektakuläres Hochgebirge, sondern eine sanfte, von alten Hecken und Feldwegen durchzogene Landschaft. Spaziergänge hier sind ruhig. Man hört vielleicht einen Traktor in der Ferne oder den Wind in den Bäumen. Diese Wege führen oft zu kleinen Aussichtspunkten, von denen man einen Blick auf die sogenannte ‘Bodden’-Küste hat, das ruhigere Binnenmeer. Das ist eine andere Ostsee, ohne Brandung und ohne Trubel.
Baabe und die umliegenden Dörfer wie Göhren oder Thiessow haben eine Geschichte, die stark mit dem Fischfang verbunden ist. Das sieht man noch heute an den reetgedeckten Häusern. Einige dieser alten Fischerkaten sind heute kleine Museen oder Werkstätten. In manchen kann man zusehen, wie Netze repariert werden oder wie traditionelle Boote, die Zeesenboote, instand gehalten werden. Es ist kein lautes Spektakel, sondern eine stille Kunst. Für jemanden, der wissen will, wie das Leben hier früher funktioniert hat, sind diese Orte wertvoller als jede Ausstellung in einer großen Stadt.
In den Restaurants an der Strandpromenade bekommt man oft gute, klassische Fischbrötchen. Geht man aber ein paar Straßen weiter ins Dorf hinein, findet man etwas anderes. Einige Gastwirte grillen ihren Fisch noch über offenem Buchenholzfeuer. Das gibt dem Räucherfisch eine ganz andere Note. Der Geschmack ist kräftiger und erdiger. Es lohnt sich, danach zu fragen. Oft kennen die Einheimischen einen kleinen Hofladen oder einen Fischer, der direkt verkauft. Das ist dann kein Restaurantbesuch, sondern eher ein privater Einkauf. Man nimmt den Fisch mit und isst ihn später auf der Terrasse der Ferienwohnung. Das fühlt sich an, als gehöre man für einen Moment dazu.
Ein kurzer Spaziergang südlich von Baabe führt in die sogenannten ‘Schaabe’, einen schmalen Landstreifen mit einem dichten Kiefernwald. Hier ist es selbst im Hochsommer kühl und der Boden ist weich von alten Nadeln. Das Besondere ist der Klang. Der Wind pfeift durch die schmalen Nadeln der Kiefern mit einem ganz eigenen, hohen Ton. Es klingt ein bisschen wie das Meer, ist es aber nicht. An einem windigen Tag kann man hier einfach stehen bleiben und zuhören. Es ist eine natürliche Symphonie, für die man kein Ticket braucht.
Ein Urlaub hier bietet also zwei Ebenen. Die eine ist offensichtlich und wunderbar: der Strand. Die andere ist leiser und muss gesucht werden. Sie besteht aus kleinen Begegnungen, Gerüchen und Geräuschen. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein vollständigeres Bild von diesem Fleckchen Ostsee.
Am Ende nimmt man von so einem Urlaub nicht nur eine braunere Haut mit, sondern auch ein paar Eindrücke, die unter die Haut gehen. Man versteht, warum Menschen hier leben und bleiben. Der Strand ist das Herz von Baabe, aber die Seele der Gegend schlägt ein Stückchen weiter im Hinterland.